68. DACH in Seefeld: ESG und Corporate Governance im Fokus

Unser Nachbericht zur 68. DACH-Tagung in Seefeld, Österreich

Vom 20. bis 22. März 2025 fand die 68. DACH-Tagung in Seefeld statt. Expertinnen und Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz trafen sich, um aktuelle Entwicklungen rund um ESG (Environmental, Social, Governance) und Corporate Governance zu diskutieren.

Die Tagung zeigte deutlich: Nachhaltigkeit ist längst kein Randthema mehr, sondern ein strategischer Faktor für Unternehmen, Kanzleien und Organisationen im gesamten DACH-Raum.

ESG ist mehr als Regulierung

Unsere Vortragenden

  • Julia Timmerbeil (Funk Consulting)
  • Carla Everhardt (Rödl & Partner)
  • Christoph R. Ramstein (Pestalozzi Rechtsanwälte)

Ein zentraler Impuls kam von Julia Timmerbeil (Funk Consulting). Ihr Vortrag machte klar: ESG ist nicht nur eine juristische Pflicht, sondern ein unternehmerisches Transformationsprojekt.

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Nachhaltigkeitsanforderungen nicht nur formal zu erfüllen, sondern sie glaubwürdig in ihre Strategie zu integrieren. Wer ESG lediglich als Rechtsfrage betrachtet, übersieht Chancen in den Bereichen Reputation, Innovation und Arbeitgeberattraktivität.

Gerade im Wettbewerb um Fachkräfte wird sichtbar: Nachhaltige Unternehmensführung stärkt das Vertrauen von Mitarbeitenden und Bewerber:innen.

ESG als strategischer Erfolgsfaktor

Die 68. DACH-Tagung hat gezeigt: ESG entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Managementthema.

Für Unternehmen bedeutet das, Nachhaltigkeit nicht nur zu dokumentieren, sondern aktiv zu gestalten. Wer ESG glaubwürdig umsetzt, stärkt Unternehmenskultur, Arbeitgebermarke und langfristige Wettbewerbsfähigkeit.

Oder, um es pragmatisch zu formulieren:
ESG funktioniert für Unternehmen dann am besten, wenn es nicht nur Berichtspflicht ist – sondern Teil der Unternehmensstrategie.

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