Unser Nachbericht zur 67. DACH-Tagung in Athen, Griechenland
Vom 26. bis 28. September 2024 trafen sich Expertinnen und Experten aus dem DACH-Raum zur 67. DACH-Tagung in Athen. Im Mittelpunkt stand ein Thema, das viele Unternehmen derzeit intensiv beschäftigt: „Mobilität & Homeoffice – Globale Herausforderungen und Chancen“.
Die Diskussionen zeigten deutlich: Flexible Arbeitsmodelle sind längst Realität. Gleichzeitig entstehen neue organisatorische, rechtliche und kulturelle Fragestellungen für Unternehmen.
Mobiles Arbeiten als strategisches Thema
Unsere Vortragenden
- Julia Timmerbeil (Funk Consulting)
- Carla Everhardt (Rödl & Partner)
- Christoph R. Ramstein (Pestalozzi Rechtsanwälte)
Friederike Ruch (CONVINUS GmbH – Global Mobility Solutions) beleuchtete in ihrem Vortrag die Rahmenbedingungen für mobiles Arbeiten und Homeoffice über Ländergrenzen hinweg.
Internationale Mobilität bringt zahlreiche Aspekte mit sich – von steuerlichen und arbeitsrechtlichen Fragen bis hin zu Compliance-Themen. Unternehmen müssen klare Regeln und Prozesse schaffen, damit mobiles Arbeiten langfristig rechtssicher und effizient funktioniert.
Gerade international tätige Organisationen stehen hier vor der Herausforderung, Flexibilität für Mitarbeitende mit rechtlichen Anforderungen in Einklang zu bringen.
Neue Arbeitsmodelle und ihre Potenziale
Einen weiteren Schwerpunkt setzte Eva Novak (NOVAK CONSULTING Personal & Organisation) mit ihrem Vortrag zu Homeoffice, Workation und neuen Arbeitsformen.
Sie zeigte auf, dass moderne Arbeitsmodelle nicht nur organisatorische Anpassungen erfordern, sondern auch große Chancen bieten:
- höhere Mitarbeiterzufriedenheit
- stärkere Arbeitgeberattraktivität
- bessere internationale Zusammenarbeit
Voraussetzung ist jedoch eine klare strategische Umsetzung. Unternehmen müssen definieren, wie flexible Arbeitsformen sinnvoll in die Unternehmenskultur integriert werden können.
Flexibilität braucht klare Strukturen
Die 67. DACH-Tagung hat gezeigt, dass mobiles Arbeiten und Homeoffice langfristig Teil moderner Arbeitswelten bleiben werden.
Für Unternehmen bedeutet das, neue Arbeitsmodelle bewusst zu gestalten und klare Rahmenbedingungen zu schaffen. Nur so können sie die Vorteile flexibler Arbeit nutzen und gleichzeitig Stabilität im Unternehmen sichern.
Oder anders gesagt: Flexibilität funktioniert nur dann nachhaltig, wenn sie strategisch gedacht und professionell umgesetzt wird.
Downloads zur Tagung
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Julia Timmerbeil (Funk Consulting)ESG ist kein reines Rechtsproblem.pptx
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Carla Everhardt (Rödl & Partner)ESG im Anwaltsberuf
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Christoph R. Ramstein (Pestalozzi Rechtsanwälte)Schweizer Regeln zur Nachhaltigkeitsberichterstattung

